ex.alp: Das Forum ist eröffnet. Das Buffet ebenso.

Der ehemalige Präsident des Forum Alpbach, Erhard Busek, und....

...und der jetzige, Franz Fischler

Die Bilanz des 1. Tages: 13 Stunden Thinktank sind nicht unanstrengend! Aber es hat sich ausgezahlt: Das Europäische Forum Alpach 2012 ist eröffnet. Eine fünfstündige Zeremonie hieß Stipendiaten und Stipendiatinnen aus ingsgesamt 45 Ländern willkommen und betonte des Öfteren wie wichtig gerade die junge Generation für dieses traditionsreiche Zusammenkommen ist.

Der Dresscode der Eröffnungsfeier hieß „Smart Casual“. Zumindest stand das auf der Facebook Seite des „EFA Standing Comitee“. Dieses organisiert Events für die Studierenden. Eines davon war die Eröffnungsfeier um 16:00 Uhr im Erwin Schrödinger Saal, bei der alle StipendiatInnen auf Englisch begrüßt wurden.

Der offizielle Teil des Abends folgte um 17:00 Uhr. Während der zweistündigen Feier hielten u.a  Ex-Wissenschaftsminister Erhard Busek und Alpbach-Präsident Franz Fischler ihre Willkommensreden . Dazwischen gab es auch musikalische Abwechslung: Die Uraufführung von „Hungrige Sterne“. Eine Komposistion des Musikers Klaus Lang. Extra für das Forum 2012.

Nach der Musik war vor den Highlights des Tages. Nämlich vor den Opening Speeches.
Als erster diskutierte Werner Weidenfeld, Professor für Politische Wissenschaft an der Universität München, Fragen über die Situation der jungen Generation in Europa. Er verdeutlichte wie wichtig es sei, dass man junge Menschen in die poltischen Entscheidungsprozesse miteinbeziehe und sie nicht nur mit Themen des „europapolitischen Schrebergartens“ abspeise. Weidenfeld ist ohne Zweifel Fan des europäischen Gedankens. Er erklärte wie einzigartig die Vielfalt dieses Kontinents sei, noch dazu bei einer derart engen Besiedelung.

Der zweite und letzte Redner war Howard Williamson. Der Professor mit grauen Haaren und Pferdeschwanz arbeitet  an der Universität Glamorgan in Großbritannien. Sein Schwerpunkt: Jugendpolitik. Neben einem sehr interessanten Diskurs über die Risiken der jungen Mittelklasse gab er dem Publikum afrikanische Weisheiten mit auf den zweiwöchigen Weg der Wissensalm. Eines davon soll hier zitiert sein: „No wind is a good wind for a ship that doesn’t know its direction“. Für ein spannendes Interview mit ihm über aspern Seestadt und die Einbindung der Jugend haben wir uns bereits angemeldet. Mehr davon in den nächsten Tagen. Wir sagen Gute Nacht.