ex.alp: Ideen auf der Alm

Sogar auf der Alm hat es 30° Celsius. Und so kommen auch die sportlichen InhaberInnen der Tiroler Firma Chillaz ziemlich erschöpft auf der Ideenalm hoch über Alpbach an. Ulf Kattnig und Sandra Emmer produzieren Sportbekleidung aus Holzfasern und sind die heutigen InterviewpartnerInnen der Ideenalm-BetreiberInnen Nicole K. Arnitz und Hannes Offenbacher.

Die Ideenalm lädt während zwei Wochen im Sommer regelmäßig „vorbildhafte UnternehmerInnen und visionäre Köpfe zu Dialogen über die Praxis der Zukunft“ zum Interview ein. Als Kontrapunkt zum Europäischen Forum Alpbach werden diese Infos auf der Ideenalm-Website veröffentlicht, um möglichst weit in die Welt hinaus zu strömen.

ex.alp möchte über die Lebensqualität in Städten diskutieren und Ideen einholen, die für aspern Die Seestadt Wiens relevant sein könnten. In der Ruhe der Alm ist man sich einig, dass Ruheräume ein zentrales Thema für urbane Räume sind und der See unbedingt zum Baden geöffnet werden sollte. Auch für Autofreiheit in den Straßen wird plädiert und dass niemand den Blick auf öde Hausmauern haben sollte, sondern einen freien Blick zum Himmel, um von diesem freien Horizont täglich inspiriert zu werden. Als bevorzugte Bauweise denkt Hannes Offenbacher an Holzbauten wie die Griffner Häuser.

Kunst ist ebenfalls ein anderes Stichwort, das in aspern wirklich Ausdruck finden sollte. Ulf Kattnig denkt an die Züricher Kunstcontainer, die für 10 CHF für zwei Jahre als Ateliers zu mieten sind. Insgesamt sind sich die GesprächspartnerInnen einig, dass aspern Seestadt aus kleine Zentren und Einheiten entstehen sollte, die gemeinsam eine Stadt bilden. von Investoren und h Hochqualitative Datenleitungen und eine möglichst große Unabhängigkeit von Investoren seien ebenfalls wünschenswert!