Hunde und der Hannah-Arendt-Park

Ab März ist die Nutzung des Hannah-Arendt-Parks mit Hunden generell nicht mehr gestattet! Lesen Sie hier mehr darüber und informieren Sie sich über Hundezonen in der Seestadt und Hundehaltung in Wien.

In den vergangenen Monaten wendeten sich vermehrt Seestadt-BewohnerInnen an unterschiedliche Stellen, um sich über die Verschmutzung des Hannah-Arendt-Parks durch Hunde zu beschweren. Vor allem für Kinder ist damit die Nutzung der Grünflächen nur sehr eingeschränkt möglich.

Als Reaktion wurde von Seiten des Stadtteilmanagements versucht, das Thema Hundehaltung über unsere Kommunikationskanäle (beispielsweise via Blogbeitrag) oder durch die Anregung von Waste Watcher-Einsätzen zu sensibilisieren. Aufgrund der anhaltenden Problemlage und vielfachen Anregungen von ParknutzerInnen wurde nun auf Initiative des Bezirks ein Hundeverbot behördlich verhandelt und genehmigt, wie es auch in zahlreichen anderen Wiener Parks der Fall ist.

Bereits vor dem Hundeverbot war es Hunden nicht gestattet die Grünflächen des Parks zu betreten. Mit dem nun mittels Schilder ausgewiesenen Hundeverbot ist es auch nicht mehr erlaubt, den Park entlang der Gehwege mit Hunden zu betreten.

Bitte nutzen Sie mit Ihren Hunden künftig die Hundezonen der Seestadt oder die weitläufigen Grünräume der unmittelbaren Umgebung. Bitte achten Sie aber auch dabei immer darauf, den öffentlichen Raum für Ihre Mitmenschen sauber zu hinterlasessen.

Mehr Informationen zu Hundehaltung und zu Hundezonen auf der Website der Stadt Wien: Link zu Hundehaltung und Link zu Hundezonen

Mehr Informationen zu Hundehaltung in der Seestadt auf dem Blog (aktualisiert im März 2016): Blogbeitrag Hundehaltung in der Seestadt

What Others Are Saying

  1. Andreas M. Mrz 2, 2016 at 10:12

    Es ist sehr traurig, dass solche Maßnahmen überhaupt notwendig sind, aber das war leider auch schon lange abzusehen. Selbst schuld, kann man nur sagen. Bedauerlich ist das natürlich für die Hundehalter, die sich ohnehin an die Regeln halten.

    Die selbe Problematik besteht allerdings auch im Yella-Hertzka-Park: Die Grünflächen sind an vielen Stellen, vor allem entlang der Gehwege, durch die intensive Nutzung als Hundepissoir schon ziemlich ruiniert. Insbesondere die großen Rasenflächen am südlichen Ende des Parks werden zudem häufig als Hundeauslauf genutzt, wovon sich die Halter auch durch wiederholte Konflikte mit Passanten nicht abbringen lassen. Manche Bewohner lassen ihren Hund sogar direkt aus der Wohnung über die Terrasse in den angrenzenden Park laufen, teilweise auch unbeaufsichtigt.

    Man kann wohl davon ausgehen, dass sich das Ganze durch das Hundeverbot im Hannah-Arendt-Park und weiten Teilen des Seeparks nun noch mehr in den Yella-Hertzka-Park verlagern und dort bald ebenfalls ein Hundeverbot notwendig werden wird. Ich hoffe, dass die betreffenden Leute langsam begreifen, dass sie sich mit ihrem Verhalten letztendlich auch selbst schaden.

  2. nina Mrz 2, 2016 at 16:19

    Juhuuu. Endlich!! Der Zustand ist ja schon unerträglich geworden.

  3. Maria Mrz 6, 2016 at 18:33

    Werden die verbliebenen Hundstrümmerl eigentlich noch entfernt?
    Ich finde es schade für die, die sie immer weggeräumt haben, aber so ist das leider, dass auch die mit bestraft werden.
    Wer kontrolliert eigentlich die Einhaltung? Heute war eine Frau mit Hund im Park unterwegs.

    • Stadtteilmanagement Seestadt aspern Mrz 8, 2016 at 17:17

      Das Hundeverbot ist von der Polizei zu kontrollieren.
      Eine Grundreinigung wird voraussichtlich Anfang April erfolgen. Noch im März sollen WasteWatcher-Einsätze durchgeführt werden (zur Info: https://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/sauberestadt/strassenreinigung/wastewatcher.html).

      Mit freundlichen Grüßen.
      Das Team des STM Seestadt aspern

      • Philipp Mrz 12, 2016 at 17:39

        Danke für die Infos. Derzeit wird das Hundeverbot zwar noch immer nicht wirklich eingehalten, aber zumindest ist schon eine leichte Verbesserung zu bemerken. Die frischen Hundstrümmerl sind deutlich weniger geworden.

        Leider ist am Abend nur der Hannah-Arendt-Park beleuchtet, der Madame d’Ora ist noch komplett dunkel. Gäbe es hier nicht eine Möglichkeit zumindest für die Übergangszeit bis der Park fertig wird eine Beleuchtung zu installieren? Dann gäbe es auch eine bessere Alternative gleich ums Eck.

        • Stadtteilmanagement Seestadt aspern Mrz 14, 2016 at 11:43

          Lieber Philipp.

          Vielen Dank für deine Nachricht. Wir werden deine Idee mit der provisorischen Beleuchtung für den Madame D’Ora Park an die MA 42 (zuständig für die Parkanlagen) weiterleiten.

          Lieben Gruß. Das Team des Stadtteilmanagements

          • Stadtteilmanagement Seestadt aspern Mrz 15, 2016 at 15:31

            Lieber Philipp.
            Wir haben nun die Information erhalten, dass eine Beleuchtung der Hundezone im Bereich des Gemeinschaftsgartens Madame D’Ora nicht vorgesehen ist. Aufgrund der erst kurz zurückliegenden Fertigstellung der Flächen ist eine zeitnahe Adaptierung auch nicht angedacht.

            Lieben Gruß. Das Team des Stadtteilmanagements

    • Andreas M. Mrz 9, 2016 at 13:33

      Die Polizei ist zwar für die Kontrolle und Durchsetzung des Tierhaltegesetzes und der Grünanlagenverordnung zuständig, nur wird sie das in der Praxis wohl eher selten routinemäßig von sich aus tun, da sie personell „erfolgreich“ kaputtgespart wurde und i.d.R. mit gravierenderen Dingen ausgelastet ist.

      Zudem wissen die Hundehalter ohnehin ganz genau, was sie dürfen und was nicht, und sind schon über alle Berge, wenn sie von Weitem ein Einsatzfahrzeug oder eine Uniform herannahen sehen. Das habe ich selbst schon erlebt.

      Hier sind wir alle selbst gefragt, zu handeln: Gemeinsam mit Zeugen und/oder aussagekräftigen Fotos sowie der Wohnadresse Anzeige erstatten. Wenn regelmäßig jemand tief ins Geldbörsel greifen muss, wird sich das vielleicht herumsprechen und die Leute sich hoffentlich endlich zusammenreißen. Und wenn demnächst die Polizeidienststelle von der Rosenbergstraße in die Seestadt umzieht, wird das Ganze auch noch deutlich einfacher.

  4. Rudolf Mrz 7, 2016 at 17:43

    Schön für die Schilder, aber der Nutzen davon ist äußerst gering. Nach wie vor wird am Abend der Park noch als Hundeklo genutzt und die Gackerl einfach liegen gelassen. Entlang vom Gehweg habe ich nach 20 Hundehaufen innerhalb von wenigen Metern zum Zählen aufgehört. Ohne Kontrolle war dieses Aufstellen eine reine Alibiaktion.

  5. Josef Mrz 9, 2016 at 10:36

    Es muss viel mehr kontrolliert werden. Wir brauchen mehr Polizei in der Seestadt. Egal ob Hundegackerl, Parken auf Gehwegen (immer häufiger stehen Lieferwagen vor der Bawag/Post am Gehweg), schneller fahren mit dem Auto als erlaubt (die 30er Zone wirk kaum eingehalten).
    Bei uns leben viele, die glauben die Gesetze bzw. Regeln gelten nicht für sie.
    Diese sollen/müssen von die Polizei vielmehr abgestraft werden.

  6. Martin Mrz 9, 2016 at 14:43

    Verbot, Schilder, Kontrolle, Polizei, …

    Es wäre auch zu schön gewesen, wenn die Bewohner unserer Seestadt einfach einmal Begriffe wie „Eigenverantwortlichkeit“ und „Rücksicht“ auch wirklich leben würden. Denn genau dies war eigentlich ein Ziel dieses neuen Wohnprojekts und einer der Gründe für mich hierher zu ziehen. Dazu gehören natürlich auch etwas andere Verkehrskonzepte als üblich, wie z.B. Sammelgaragen. Doch wie man hier schon oft lesen konnte, sind viele anscheinend nicht bereit dazu, obwohl man es eigentlich vorher schon wusste …
    Schade eigentlich – denn dann bräuchte es auch keine Schilder, generelle Verbote und Polizeikontrollen, sondern dies sollte eigentlich selbstverständlich sein wenn man nicht gerade alleine in der Wildnis lebt …