Microhaus Update

Mit steigenden Temperaturen steigen derzeit auch die Temperaturen im Microhaus: Bei über 30 Grad auf dem Rollfeld, wird das Conatainerleben schnell zum unfreiwilligen Saunagang. Besonders das Schlafen fällt derzeit schwer und das morgentliche Erwachen ist immer schweißgebadet…
Dennoch genieße ich die Abende an denen es zu mindest draußen ein wenig abkühlt und man es sich bei angenehmer Brise im Liegestuhl auf der Terasse bequem machen kann.

Ringsherum fängt alles an zu blühen und zu wachsen. Auch im Gartenprojekt gegenüber scheint sich einiges zu tun…

Was sich aber vorallem verändert ist das „Drumherum“: Die bevorstehende Stadt wird immer spürbarer: Frühere Schotterwege sind plötzlich betoniert, ganze Strecken sind nun bei Nacht mit Straßenlaternen beleuchtet und die Anzahl der Kräne nimmt stetig zu. In meinem Blickfeld, von der Terasse aus gesehen, sind es nun schon fünf. Man kann also erahnen, dass es nicht mehr lange dauern wird bis die ersten Häuserfundamente fertig sind..
Der Baulärm hält sich jedoch erstaunlicher Weise ziemlich im Rahmen.

Ich bin derzeit durch das ständige „Draußensein“ bräuner als ich es je zu Beginn eines Sommers war und genieße die viele frische Luft auch wenn sie derzeit ein paar Grad kühler sein dürfte und ich mich über mehr Wind auch nicht beschweren würde.

Auch Freunde und Familie verirren sich immer öfter in die Seestadt um bei gutem Wetter der Stadt zu entfliehen.
Langsam stellt sich trotz Unistress das Urlaubsfeeling ein und der Stress der anstehenden Diplomarbeit rückt gedanklich in weite Ferne..

(Textbeitrag: Elena Kreusch)