Seepark

Parks + Plätze + See

Hannah-Arendt-Park

Der Park ist nach der Philosophin Hannah Arendt (1906-1975) benannt. Wer diese berühmte Namenspatronin eigentlich war, können Sie hier nachlesen.

Der 1,5 Hektar große Park liegt zwischen dem Stadthaus (Baufeld D10), dem Bildungscampus und dem Baugruppen-Baufeld D13. Die landschaftliche grüne Mitte des Parks ist umgeben von Spiel- und Sportflächen, wie etwa Slacklines oder dem roten Laufband. Eine Runde auf dem roten Laufband entspricht übrigens 333 Meter. Die umlaufende Wasserrinne. nimmt Regenwasser auf und leitet es in das Versickerungsbecken.

Eine teilweise Beschattung des Kinderspielbereichs im Hannah-Arendt-Park mit einer Pergola ist geplant – die Vorbereitungen hierfür laufen bereits.
Mehr Infos zu den Spielplätzen in der Seestadt finden Sie hier.

Seit März 2016 gilt ein Hundeverbot im gesamten Hannah-Arendt-Park, das aufgrund vielfacher BewohnerInnenwünsche auf Initiative des Bezirks umgesetzt wurde. HundebesitzerInnen können die nahegelegene Hundezone nahe dem Madame-D’Ora-Park nutzen.

 

Seepark

Der zentral gelegene Seepark ist 4,8 Hektar groß. Die Seepromenade zieht sich durch den gesamten Park und lädt zum Flanieren, Joggen und Erholen ein. Die Auswahl der Bepflanzungen orientiert sich an der nahegelegenen Donau-Au und auch die übrige Parkgestaltung bezieht sich thematisch immer auf das Thema Wasser und den See. So finden sich etwa »Fischers-Fritz-Netze«, eine »Seepferdchen-Herde« und vieles mehr im Seepark.

Im östlichen Bereich unterhalb der U-Bahntrasse findet sich neben einer öffentlichen WC-Anlage der Skaterplatz »Rollinsel« für die Nachwuchs-SkaterInnen

Für Hunde gibt es am östlichen Ende des Seeparks eine Hundezone mit eigenem Seezugang. Entlang des Gehweges müssen Hunde an der Leine geführt werden. Im übrigen Seepark gilt ein Hundeverbot.

Hier gibt es ein schönes Video zur Entstehung des Parks.

Schwimmen im See

Baden ist bei den zwei Badezugängen erlaubt. Der See wird vom Grundwasser gespeist. Es handelt sich um Wildbadeplätze, baden erfolgt auf Eigenverantwortung. Es gibt es weder einen NichtschwimmerInnenbereich noch eine Badeaufsicht. Eltern haften für ihre Kinder. Es werden in regelmäßigen Abständen Wasserproben entnommen, um die Wasserqualität und das ökologische Gleichgewicht sicherzustellen. Sollten Grenzwerte überschritten werden, kann es zu temporären Badeverboten kommen.

Nordufer See

Teile des Nord-Ufer des Sees wurden von greenlab und der HBLFA Schönbrunn bepflanzt. Auf 450 Metern Uferlänge wurden verschiedene Bepflanzungen mit Weidenbau-Techniken hergestellt. Diese schützen die sensiblen und teilweise steilen Uferbereich der See-Nordseite. Die nicht bepflanzten Bereiche markieren die freien Wasserzugänge an den flachen Stellen.

Oberhalb des Ufers verläuft der Seestadt-Pier. Ein langer Holzsteg mit Holzplattformen lädt zum Spazieren, Laufen, Verweilen ein. Tipp: Von dort kann die Seestadt aus einem besonderen Blickwinkel betrachtet werden.

 

Yella-Hertzka-Park

Dieser 1,6 Hektar große Park befindet sich im westlichen Bereich der Seestadt und zieht sich von der Maria-Tusch-Straße bis zur Janis-Joplin-Promenade. Mehr über Yella-Hertzka können Sie hier nachlesen.

Die blühende Mitte des Parks bildet eine extensive Blumenwiese, umgeben von Hügeln und Senken. Die Senken dienen aber nicht nur als Gestaltungselement, sondern sind darüber hinaus wertvolle Regen-Retentionsflächen, also Sammelbecken für große Wassermengen bei Regenwetter.

Das Nutzungsangebot des Parks ist vielfältig: Obstbäume, Rasenhügel, Wasserspiel, Spielskulpturen, große Rasenflächen, Bewegungsflächen etc.

Hundezonen

Es gibt mehrere Hundzonen sowie Hundeauslaufzonen, um mit Ihren Vierbeinern spazieren zu gehen. Im Osten des Sees gibt es eine Hundeauslaufzone. Dort ist der Zugang zum See für Hunde möglich und zulässig. Im übrigen Bereich des Seeparks gilt ein Hundeverbot. Lediglich entlang des Gehweges dürfen Hunde an der Leine geführt werden. In der Nähe des Madame D’Ora Parks und des Yella-Hertzka-Parks gibt es jeweils eine eingezäunte Hundezone.

Darüber hinaus können natürlich auch die ausgedehnten Spazierwege in den Grünzügen beiderseits der Seestadt genutzt werden, die bereits seit Jahrzehnten sehr beliebte Hundespazierwege für die umliegende Bevölkerung darstellen und vor allem größeren Hunden den nötigen Auslauf ermöglichen.
Mehr Infos zu den Hundezonen in der Seestadt finden Sie hier.

Gemeinschaftsgärten

Im Wohngebiet befinden sich zwei Gemeinschaftsgärten. Im Gemeinschaftsgarten Madame D’Ora sind derzeit alle Beete vergeben. Wenn Sie sich für den Garten vormerken lassen wollen, dann besuchen Sie die Website des zuständigen Vereins oder schreiben Sie direkt dem Vereinsvorstand unter: vorstand@gg-dora.at

Südlich davon liegt der SeestadtGarten, dieser wird vom gleichnamigen Verein bewirtschaftet. Derzeit sind alle Beete vergeben. Kontakt: seestadtgarten@arcadien.eu

Mehrfachnutzung der Sportflächen des Seestadtcampus

Die Ballspielplätze liegen südlich des Schulcampus an der Verlängerung der Maria-Potesil-Gasse. Die mehrfach nutzbaren Sportflächen laden zu Volleyball, Basketball, Fußball oder einfach zu freiem Spiel mit und ohne Ball ein. Die Benützung erfolgt eigenverantwortlich. Ein sorgsamer Umgang mit diesen hochwertigen Sportanlagen ist im Sinne aller NutzerInnen geboten. Die Benützungszeiten sind:

Montag bis Freitag von 18 bis 21 Uhr.
Samstag, Sonntag und Feiertags von 10 bis 21 Uhr. 

 

Gedenkwald – Gedenkstein

Als Andenken an verfolgte und getötete JüdInnen zur Zeit des Nationalsozialismus, wurde der Asperner Gedenkwald (südöstlich der heutigen Seestadt) gewidmet. In Anwesenheit des damaligen Bürgermeisters Zilk und Altbürgermeisters Marek und anderer politischer Würdenträger sowie von VertreterInnen der Israelitischen Kultusgemeinde begannen am 9. April 1987 Schulkinder aus den Schulen der Umgebung und aus den jüdischen Schulen Wiens für jedes der 65.000 Opfer einen Baum zu pflanzen. Ein Jahr später, 50 Jahre nach dem “Anschluss”, im Mai 1988, wurde schließlich der Gedenkstein enthüllt, ein großer Granitfindling, der auf einer Lichtung mitten in diesem 10 Hektar großen Wald aufgestellt wurde. Heute wird der Gedenkwald in Absprache mit AnrainerInnen und der Verwaltung gepflegt.

 

Asperner Terrassen

Mit dem aus dem Seeaushub gewonnenen Material wurden im Jahr 2010 die asperner Terrassen geschüttet (ca. 80.000 m³). Die asperner Terrassen waren das erste realisierte Stück Seestadt! Wege und Bäume geben den Terrassen Struktur. Die MA 49 ist für die Pflege der Flächen zuständig. Die Bäume wurden mit tatkräftiger Unterstützung fleißiger Anrainerinnen und Anrainer gepflanzt.

 

Bmx Bahn

Zur Geschichte der Bahn
Den ersten Entwurf für eine BMX-Bahn als Zwischennutzungsprojekt gab es im Sommer 2015. Gemeinsam mit BMX-FahrerInnen – unter anderen Michi Schill – wurde der Entwurf, bis zur jetzigen Form weiterentwickelt. Die Feinmodellierung des Erdbaus wurde von der Firma Haider vorgenommen, die Holzelemente von greenlab produziert.

Die Erhaltung der Bahn
greenlab kümmert sich um die laufende Pflege der BMX-Bahn, aber auch BMX-FahrerInnen selbst sind in die Arbeit involviert. Denn bei häufiger Nutzung bedarf es einer ständigen Pflege, damit der ‚Shape‘ der Bahn nicht verloren geht.

Hier noch ein Tipp von unseren BMX-Profis:
Wer die Bahn ausprobieren will, sollte nicht darauf vergessen, sich mit Protektoren und Helm auszustatten!

 

Hermine Dasovsky Platz und Susanne Schmida Gasse

Diese öffentlichen Straßen und Plätze sich zur Gänze autofrei. Das Landschaftsarchitekturbüro DnD hat diese Freiräume geplant. Über die Spielstraße und die beiden Plätze spannt sich eine Art Teppich auf. Leitlinien, die symbolhaft an das Thema des ehemaligen Flugfeldes anknüpfen, entwickeln sich aus der Spielstraße und verdichten sich zu einem modernen Grätzl-Platz mit viel freier Fläche und unterschiedlichen Nutzungsangeboten. (Quelle: DnD Landschaftsplanung)

Lesen Sie auch wer Hermine Dasovsky und Susanne Schmida waren.