11. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Wieder in der Seestadt

Am Sonntagabend bin ich angekommen, nach meinem Heimaturlaub in Vorarlberg.

Das Haus war noch da, niemand ist eingebrochen und alles war so wie ich es verlassen hatte – Erleichterung. Mittlerweile ist mir das Mikrohaus so vertraut, dass ein gutes Gefühl des Ankommens und fast so etwas wie ein „zu Hause sein“ Gefühl entsteht. Eine Kollegin hat heute zu mir gesagt: „Dein Haus verwelkt immer mehr“ und so ist das auch. Die Pflanzenwände welken dahin und warten auf das Frühjahr, das scheinbar noch so weit weg ist. Ich stell mir gern vor, wie das dann wieder sein wird, in der heißen Sonne am See liegen, ins Wasser springen. Noch etwas Merkwürdiges habe ich heute entdeckt, 2 Fünf-Cent Münzen, die da auf meiner Türschwelle liegen, nebeneinander und exakt ausgerichtet – der Wind war es nicht, aber wer denn dann und wieso? Ich nehme es als Glückszeichen für das Neue Jahr – das Gute.

Dafür fehlt etwas, die 2 Federn am Eingang, die ich da in die Löcher der Türschwelle gesteckt habe – das könnte der Wind gewesen sein.

Im Moment hat es draußen Null Grad, hier drinnen 22 – angenehm.

Ich wünsche euch einen guten Wochenstart und verabschiede mich bis zu meinem nächsten Eintrag.

 (Textbeitrag: Florian Kloidt)